Menschen

Marchfelderhof

Österreich
Restaurant
Opulente Schmausereien mit erhöhtem Unterhaltungswert!

Wenn sich jemand um den Marchfelder Spargel verdient gemacht hat, so ist dies Gerhard Bocek vom Marchfelder-Hof, darin sind sich die meisten Spargel-Bauern des Marchfeldes einig. Und so steht dieser alt-ehrwürdige Gasthof auch unter dem Motto „ASPARAGUS HIC LEX, HOSPES HIC REX“ – hier ist der Spargel das Gesetz, der Gast König!

Es ist schon ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, dieser Marchfelderhof, welcher seinesgleichen lange sucht! Für die einen ist er ein Sammelsurium und Kuriositäten-Sammlung mit derzeit mehr als 15.000 Exponaten, von alten Küchengeräten über Musikinstrumente, Krims-Krams, Artefakten aus der alten Kaiserzeit und rund um den Spargel bis hin zu einer Schatzkammer, in der „echte“ Museumsstücke (unter anderem die Marchfelder Spargelkrone) ausgestellt sind. Andere wiederum sehen in ihm eine etwas überladene Kuriosität, die man allerdings einmal erlebt haben muss. Kulinarisch gesehen, ist der Marchfelderhof zumindest zur Spargelzeit absolut besuchenswert, denn Hr. Bocek lässt nur absolute Top-Qualität von der Küche zubereiten und der Marchfelderhof wird zu einem Spargeldorado!

Gerhard Bocek selbst sieht in seinem Marchfelderhof kein klassisches Gasthaus im herkömmlichen Sinne, sondern das „fröhlichste Museum der Welt“, sozusagen eine Art Scheinwelt, die er sich selber geschaffen hat, weil er eigentlich viel lieber Zirkusdirektor geworden wäre. Hier im Marchfeld hat er sich seine eigene Zirkuswelt geschaffen, an dieses Konzept hat sich auch die Küche zu halten. Und da es sich in diesem Rahmen besonders gut feiern lässt, ist das „fröhliche Museum“ zugleich ein nettes „Festaurant“, wie Hr. Bocek – ein Urgroßneffe der berühmten Kochbuchautorin Olga Hess – immer wieder gerne betont.

Im heutigen Deutsch-Wagram wurde der Marchfelderhof im Jahre 1843 von Carl Bocek gegründet, der zuvor ein Gutsanwesen und eine Mühle betrieben hatte. Die Familie Bocek selbst stammt zum Teil aus Regensburg, zum anderen Teil aus Pilsen, also eine richtige Monarchie-Mischung. Die Familie Bocek war es auch, die eigens Spargelpflanzen ins Marchfeld brachte, dem sogenannten Schlachtfeld Europas. Das kleine Deutsch-Wagram erlangte im Übrigen nicht zuletzt durch den Franzosenkaiser Napolen Bonaparte und die Schlacht bei Wagram einen bleibenden Platz in den Geschichtsbüchern. Der Marchfelderhof war einst ein bekanntes K.u.K.-Wirtshaus, dem ein Kaffeehaus, ein Tanzsaal, eine Fleischerei und sogar eine Greißlerei angeschlossen war und schon Kaiser Franz Josef II soll hier sehr gerne frischen Spargel genossen haben.

Mit der Zeit wurde aus dem urtümlichen Marchfelderhof ein kulinarischer Geheimtipp, der Stars, Könige, Politiker, Primadonnen und den Geldadel als Gäste empfangen durfte: Der griechische König Konstantin, der ägyptische König, Scheichs, Sultane Emire und Milliardäre, der Hochadel, Filmstars wie Liz Taylor, Clark Gable, die Großen aus den Filmmetropolen Hollywood und Rom, Prinzen, Fürsten, Ballerinen, Präsidenten, Kanzler und Sportler: mehr als 40 Gästebücher quellen über vor großen Namen und legen Zeugnis davon ab. Aber auch bei den Bürgern war der Marchfelderhof schon immer beliebt, was Bruno Kreisky zu folgender Äußerung veranlasst haben soll: „So viel gelebte Demokratie auf einmal, habe ich noch nie gesehen!“

Und eines spürt man als Gast auch heute noch: die fröhliche, natürliche und ungezwungene Gastfreundschaft von Gerhard Bocek und seinem Team!

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