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Neusiedlersee Aal

Österreich
Fisch (frisch)
einst geliebte, heute eher seltene Delikatesse

Der schlanke, schlangenähnliche Fisch ist wegen seines sehr schmackhaften Fleisches ein begehrter Speisefisch und gilt unter Feinschmeckern als ausgesprochener „Edelfisch“. Seine ursprüngliche Heimat sind die nord- und westeuropäischen Gebiete, aber auch der Mittelmeerraum. Heute ist er vor allem durch Besatzmaßnahmen sehr weit verbreitet.

So geht die gegenwärtige Fischfauna des Neusiedlersees größtenteils auf künstliche Besatzung sowie Einwanderungen über die Wulka und den Kanal zurück. Von der ehemals großen Fülle an Fischen sind heute nur mehr vier Arten von kommerzieller Bedeutung: Karpfen, Zander (siehe Fogosch), Hecht und vor allem der Aal, welcher zum wichtigsten Speisefisch des Neusiedlersees geworden ist.

Erstmals wurde im Jahre 1958 von österreichischer Seite aus ein Besatz von ca. 200.000, 1974 gar von einer weiteren Million Glasaalen vorgenommen; 1976 konnten bereits 30.000kg Aale aus dem Neusiedlersee gefischt werden.

Heute will man die Verbreitung des gefräßigen Fisches wieder „einschränken“, ja es gibt sogar Stimmen, die den Aal im Neusiedlersee ausrotten wollen, da er keine heimische Fischart sei und hat deshalb wieder vermehrt Zander und Hechte ausgesetzt.

Jedenfalls haben zahlreiche Restaurants im Burgenland den Aal auf ihren Speisekarten. Selbstredend, dass er zumeist gebacken angeboten wird. Doch sind Gerichte wie z.B. „Aal in Paprika“, „Aal mit Rotwein“ und natürlich auch der begehrte „Räucheraal“ willkommene kulinarische Bereicherungen.

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