Menschen

Sauwald Erdäpfel

Österreich
Gemüse (frisch)
Großartige Qualität aus dem Sauwald

Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat, Tafelspitz mit Röstkartoffeln, Erdäpfelgulasch, Spiegelei mit Bratkartoffeln, Fleischlaberln mit Erdäpfelpüree, Augsburger mit „einbrennte Hund“, Erdäpfelknödel, Erdäpfelstrudel, Erdäpfelsterz, Erdäpfelsuppe mit Pilzen oder auch Tiroler Gröst’l – was wäre die (heutige) Österreichische Küche ohne die nährhafte Knolle aus heimischem Boden? Und diese kurze Auflistung ließe sich mühelos seitenlang fortsetzen.

Bei ihrer heutigen Präsenz scheint es kaum vorstellbar, dass die Kartoffeln einst geschmäht wurden und erst Hungernöte notwendig waren, bis sie endlich auch in Europa flächendeckend angebaut wurde. Einst ausschließlich ein Arme-Leute-Essen, hat es die Kartoffel mittlerweile auch zu kulinarischen Ehren in der sogenannten Gut-Bürgerlichen Küche geschafft.

Doch der Kartoffel-Afficionado steht heute vor einem generellen Problem, und dieses Problem heißt einmal mehr: Qualität. Die Kartoffel ist (leider) nach wie vor zunächst einmal – und das (wieder leider) für die absolute Mehrheit der Konsumenten – ein preiswertes Nahrungsmittel, das vor allem zu sättigen hat, ohne dabei den Geldbeutel zu arg zu belasten. Auf den Geschmack wird in diesen Fällen kaum oder gar kein Wert gelegt. Und deshalb werden die meisten Kartoffeln auch nicht sorgfältig angebaut, viel zu früh geerntet, kostenschonend gelagert und/oder möglichst billig produziert. Das wiederum hat zur Folge, dass die (Massen-)Qualität nicht zufriedenstellend ist und letztlich fast alle Spitzenlokale die Kartoffel von der Speisekarte gestrichen haben.

Doch – Gott sei Dank – gibt es Ausnahmen und eine dieser (löblichen) Ausnahmen findet der Genussmensch im Sauwald. Hier oben, nahe der Deutschen und der Tschechischen Grenze werden seit vielen Jahrzehnten Erdäpfeln angebaut, deren Qualität schlicht und einfach nur als „herausragend“ bezeichnet werden kann und die tatsächlich so gut schmecken, dass man Ihresgleichen lange wird suchen müssen – so gut sind sie!

Bereits seit 1948 ist der Sauwald (Teil des Passauer Waldes), bewaldeter Teil des Böhmischen Massivs (österreichisches Granitplateau) am Donau-Südufer im nördlichen Innviertel sogenanntes „Kartoffelgesundungsgebiet“. Die Landschaft ist geprägt von kleinen Siedlungen, Wiesenland und wenigen Straßen die durchschnittlich in 500-600 m Seehöhe über tief eingeschnittenen Waldgräben führen. Neun Gemeinden arbeiten in dieser waldreichen Region im Nordwesten von Oberösterreich zusammen. Rund 17.000 Menschen leben in dieser reizvollen ländlichen Region mit Mittelgebirgscharakter, die viel Ursprüngliches erhalten hat, aber sinnvollem Neuen gleichermaßen aufgeschlossen gegenübersteht. Der Sauwald lag früher einmal im Einflussbereich des Fürstbistums Passau und ist für seine qualitativ erstklassigen Kartoffeln ("Sauwald-Erdäpfel") berühmt. Grundlage für die hohe Qualität der Edäpfeln sind die Urgesteinsverwitterungsböden sowie das Klima in 600-700 m Höhe und die Bevölkerung, welche sich sehr stark mit „ihrem“ regionalem Produkt „Kartoffel“ identifiziert.

Ohne Zweifel gehören die Sauwald Erdäpfeln zu den besten Kartoffeln der Welt ... und das ist keineswegs übertrieben!

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