Menschen

Eitljörg

Österreich
Bäckerei  Gasthaus/ Wirtshaus  Hotel
– wie der Bäck zum Apfel kam!

Im Apfeldorf Puch liegt mit dem Landgasthof und Romantikhotel „Zum Bäck“ eine gleichermaßen genussvolle wie geschichtlich interessante Adresse. Die Familie Eiteljörg hat nämlich – wie der Name schon verrät – ihre Wurzeln in Skandinavien, genauer in Schweden, wie der Patron des Hauses erzählt: „Es trug sich Mitte des 15. Jahrhunderts zu, als die schwedische Bäckersfamilie Eitljörg auszog, um die Welt zu erkunden.

In der anheimelnden Umgebung um Puch in der Steiermark gefiel es ihnen auf Anhieb so gut, dass sie sich hier niederließen. Der Vater bemerkte, dass hier ein fruchtbarer Boden sein und auch deshalb verzichtete man auf ein Weiterziehen. Die Familie wurde also sesshaft und begann Äpfel anzupflanzen, welche man dann am Wochenmarkt in Weiz zum Kauf anbot. Mit der Zeit begannen immer mehr Freunde und Nachbarn in der Umgebung ebenfalls Äpfel anzubauen und zu verkaufen, womit die Familie Eitljörg zu einem der ersten Pioniere des heutigen Apfellandes in der Steiermark wurde.

Weil von Jahr zu Jahr die Ernte besser ausfiel und die Bäume prächtig gedeihten, konnte man schon bald die Äpfel auch nach Wien, Ungarn, ja sogar zum Kaiserlichen Hof liefern. Erst im Jahre 1888 entsannen sich die Nachfahren an den ursprünglichen Beruf der Vorfahren und eröffneten wieder eine Bäckerei, diesmal aber mit angeschlossenem Gasthof. Man benannte den Gasthof „Zum Bäck“ und dieser wird heute bereits in 5. Generation betrieben. Da auch die jungen „Apfel-Bäck’n“ im Betrieb mitarbeiten und die Tradition des Hauses hochhalten, wird dieser wohl noch lange als Familienbetrieb geführt werden, was die Gäste an unserem Haus besonders schätzen.“

Besonders geschätzt werden sicherlich auch die vielfältigen und köstlichen Backwaren, welche hier erzeugt werden, allen voran die sogenannten „Mürben Äpfel“ und der Apfelstrudel, aber auch das Apfelbrot und die Apfelwecken erfreuen sich großer Beliebtheit und können in der angeschlossenen Konditorei gleich vor Ort genossen werden.

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