Menschen

Hof von Sepp Brandstätter in Würmlach

Österreich
Landwirtschaftlicher Betrieb/ Bauernhof
​So schmeckt die Kraft der Kärntner Natur

Im Gailtal, in der Ortschaft Würmlach und der Gemeinde Kötschach-Mauthen ist es einem Mann gelungen, eine alte Urmaissorte vor dem Verschwinden zu bewahren: Hier wächst und gedeiht er, der weiße Gailtaler Landmais. Interessant dabei: der Gailtaler Landmais ist keine Hybridpflanze, was ihn moralisch abhebt. Außerdem wird der Keim mit vermahlen, das macht ihn wiederum bekömmlicher als herkömmliches Polentamehl (Und auch nährstoffreicher, der Keim enthält hohe Anteile an essentiellen Fettsäuren, Ballaststoffen, Vitaminen (B1, B2, B6, E), Eisen und Magnesium).

Das Gailtal liegt im österreichischen Bundesland Kärnten, entlang des Flusses Gail. Hier in diesem Tal liegt der Betrieb von Sepp Brandstätter: Auf 8,76ha Fläch baut er mit seiner Familie die beiden alten Maissorten „Gailtaler weißer Landmais“ und „Gailtaler gelber Landmais“ an – Dabei geht es um eine Fruchtfolge um drei Komponenten. Zuerst kommt der Mais und nach der Maisernte ein Wintergetreidegemisch mit einer Grasmischung als Untersaat. Nährstoffe werden überwiegend durch organischen Dünger zugeführt, ergo: anfallender Stallmist. Maiskeimprodukte sind ernährungsphysiologisch durch ihre hohen Anteilen an essentiellen Fettsäuren, Ballaststoffen, Vitaminen, Eisen und Magnesium sehr wertvoll.

In den indianischen Hochkulturen der Azteken und Mayas war Mais bereits 5000 Jahre v. Chr. die wichtigste Nutzpflanze. Mit der Entdeckung Amerikas kam er vor 500 Jahren auch nach Europa – in seiner Urform und Urqualität. Was heute daraus gezüchtet wurde, sind Hybridformen und gentechnische Varianten und aus eben diesem fatalen Fakt heraus entwickelte sich Sepp Brandstätters Anliegen nach einer landwirtschaftlichen Alternative und das Experiment, gegen den Strom zu schwimmen. Gelohnt hat es sich allemal: Nach nur zwei Jahren konsequenter Aufbauarbeit lag Brandstätters Ergebnis vor; der hochwertige Gailtaler Landmais.

Ein Experiment also und die Neugierde den fast vergessenen Maiskulturen gegenüber waren es, die den Gailtaler Landmais hervorbrachten. Wessen Herzen bei diesem aber nicht höher schlagen (Unvorstellbar!), dem sei verraten: Der Betrieb von Sepp Brandstätter bietet ebenso hervorragenden Gailtaler Speck und Käse sowie Schnaps an.

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