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Leithaberger Edelkirsche

Der Wärmespeicher Neusiedlersee und das pannonische Klima der Region um den Leithaberg sind wahre Magier und zaubern Genüsse wie die Leithaberger Edelkirschen, deren Geschmack so einzigartig wie aromatisch ist.
Obst, Früchte und Wildfrüchte (frisch)

Die einen kennen sie nur als Kirschblütenregion bzw. als ein Augenschmaus aus der weißen Blütenpracht tausender Kirschbäume im April: Der Leithaberg ist eine bunt strukturierte, alte Kulturlandschaft im nördlichen Burgenland und liegt auf über 400 Meter Seehöhe. Und dem Namen als Kirschblütenregion wird auch fernab von der Blütensaison alle Ehre gemacht: Die geernteten Kirschen werden zu zahlreichen Produkten und Gerichten verarbeitet wie z.B. Kirschschnaps und Kirschenbrand, Kirschenmarmelade, Kirschsorbet, Kirschchutney, Kirschstrudel, Kirschmuffin, Kirschencocktail, Kirschenkuchen, Kirschenpastete, Kirschensuppe, Kirschenauflauf, Kirschenragout, Kirschenpalatschinken, Kirschenknödel, Kirschenkompott, Kirschengelee, Kirschbrandwürste (erzeugt von einer Fleischerei in Purbach),... die Möglichkeiten scheinen keine Grenzen zu kennen. Mehr als 15 verschiedene Kirschensorten sind heute rund um die Region Leithaberg zu finden. Und weil man diese Sortenvielfalt schätzt, wird besonders die Nachpflanzung in der Region gefördert, um dem Aussterben einzelner Kirschvarianten entgegen zu wirken.


Geschichte

Der Kirschenanbau in der Region Leithaberg begann im 18. Jahrhundert auf Wein- und Ackerflächen. Damals diente die Kirschenproduktion vorwiegend dem Verkauf auf den Wiener Märkten. Dementsprechend wurden Sorten gewählt, die eine lange Lieferzeit garantierten. Der Schwerpunkt der Sortenauswahl lag daher bei den Maikirschen und den Kirschen der ersten zwei Juniwochen. Spätere Sorten fanden weniger Verwendung, da von Juni bis Juli bereits Kirschen aus anderen Regionen Österreichs verfügbar waren.

Im Laufe der Jahrhunderte ist in der Region Leithaberg eine große Zahl an Süßkirschensorten entstanden. Meist handelte es sich dabei um Zufallssämlinge. Seine wirtschaftliche Blüte in der Region erlebte der Kirschenanbau in der Zwischen- und Nachkriegszeit. Rund 10.000 bis 15.000 Kirschenbäumen waren in jeder Gemeinde zu finden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg setzten gezielte Kreuzungen wertvoller Sorten ein. Auf die Bedeutung der Kirschenproduktion als wichtige Einnahmequelle weist das Gemeindewappen von Jois hin. Obwohl Jois als Weinbaugemeinde bekannt ist, zieren nicht Weintrauben sondern drei Herzkirschen das Wappen - Leitprodukt der Region sind natürlich auch ebendiese "Joiser Herzkirschen".

Seit 1999 trägt die Region offiziell den Namen „Kirschblütenregion“.


Bezug zur Region

Die Leithaberger Edelkirschen sind ganz besondere Kirschen, einzigartige - genauso einzigartig und besonders ist selbstverständlich aber auch die Region, aus der sie stammen: Bedingt durch besonders nährstoffreiche Böden und ideale Klimabedingungen, beeinflusst durch den großen Steppensee, den Neusiedlersee, und die pannonische Wetterlage, entwickelten sich zahlreiche Kirschensorten mit lokalen und regionalen Unterschieden. Das durch den Neusiedlersee beeinflusste milde, feuchte Klima und die zahlreichen Sonnenstunden... die Kirschen fühlen sich rund um den Leithaberg - nachvollziehbarerweise - wohl.

Hinzu kommt die traditionsträchtige Erfahrung und das Wissen der Obstbauern, die es verstanden, die Kirschsorten optimal an die Bedingungen der Region anzupassen, das Erbgut zu perfektionieren, die richtigen Sorten und Lokalrassen auszuwählen und nicht vergaßen, ihr Know-How der Baumpflege an die nächste Generation weiterzugeben. Da sieht sich der Genussmensch von nah und fern zu einem großen Dankeschön verleitet, spätestens, wenn er einmal eine der Leithaberger Edelkirschen verköstigt und genossen hat.

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