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Istrien (Gespanschaft)

Kroatien Land
Rinder, Sardinen, Schinken, Trüffel, Olivenöl, Wein, Wildspargel, Ziegen, Pasta und noch viel mehr!

Istrien, die Halbinsel zwischen Golf von Triest und Kvarner Bucht, ist berühmt für seine spezielle Variante der mediterranen Küche, die unter dem Motto „mare e monti“ (Meer und Berge) bekannt geworden ist. Unter „Mare e Monti“ wird dabei nicht nur die Produktpalette von Lebensmitteln aus dem Meer und den Bergen verstanden, sondern küchentechnisch vor allem die Kombination von Fisch und Meeresfrüchten mit Pilzen und Trüffeln. Aber Istrien ist auch ein Paradies für Carnivoren, denn hier kann man sich nicht nur an köstlichen Schinken und Wurstwaren erfreuen, sondern auch deftig herzhafte Fleischgerichte aller Art geniessen.

Rost und Glut sind hierbei selbstredend nicht wegzudenken, doch Istrien kann auch sehr viel feiner.
In den kleinen, urgemütlichen Konobas holen sich Steaks auf offenen Feuerstellen schmackhafte Röstaromen während unter der mit Glut bedeckten Stahlglocke „Peka“ herrliche Schmorgerichte garen, die einem das sprichwörtliche Wasser im Munde zusammenlaufen lassen; den rustikalen Reigen komplettieren dann Balkan-Klassiker wie Cevapcici, Pljeskavica und Ražnjići. In den (mittlerweile zahlreichen) Tempeln des Genusses gibt man sich feiner und pflegt eine Stilistik, die man als international-istrianisch bezeichnen kann; modern zubereitete und angerichtete Speisen, die aber ihre Wurzeln in der regionalen Traditionsgerichten der Großmütter haben und aus regionalen Grundprodukten zubereitet wurden.

Der entscheidende Vorteil dieses kleinen Schlaraffenlandes ist der, dass hier alles nur mehr oder weniger ein paar Schritte voneinander entfernt liegt, was die Transportwege kurz hält, was nicht nur der Umwelt zu Gute kommt, sondern auch der Qualität der Grundprodukte. Während an der Küste Fische und Meeresfrüchte gefangen und gezüchtet werden, gedeihen in den Wäldern im Hinterland edle Trüffel, Pilze und Wildkräuter. Und während das Boscarin-Rind im Gras liegend wiederkäut durchstreifen Wildtiere die lieblichen Wälder. Edle Olivenöle verfeinern feine Gerichte und charaktervolle Weine aus autochthonen Sorten verwöhnen den Gaumen. Ja, Istrien ist ein richtiges Schlaraffenland!

Eng mit dem Schlaraffenland verbunden sind nicht nur die gebratenen Tauben, welche einem in den Mund fliegen, sondern auch ein Himmel voller Würste. Wenngleich Istriens Name in der internationalen Welt der Rohschinken und –Würste noch nicht an erster Stelle genannt wird so sind die hier erzeugten Qualitäten dennoch – oder vielleicht sogar gerade deswegen – erstklassig. Das besonders schöne an Istrien ist, dass sich hier noch eine ganze Reihe von urigen, bäuerlichen Kleinbetrieben hat behaupten können. Somit stehen dem Schinken-Aficinado wahre Raritäten an Rohschinken zur Verfügung, die andernorts leider längst ausgestorben sind. Sas Geheimnis des Istrianischen Schinkens ist genau genommen dasselbe wie bei allen anderen Vertretern dieser Gattung, nämlich das Klima, das für das jeweils spezielle Aroma sorgt, daneben natürlich auch die Qualität des Ausgangsproduktes „Fleisch“ sowie die Sorgfalt, Geduld und Fachkunde des Produzenten, denn allein die Wahl des Salzes und die verwendete Menge desselben sorgen für große geschmackliche Unterschiede beim fertigen Produkt.

Istrien ist auch bekannt für seine Trüffel und eng verbunden mit dieser Delikatesse ist der Name Zigante. So verwundert es wenig, dass Zigante eines der Trüffel-Zentren Istriens ist, verdankt ihm doch die Halbinsel den wundersamen Umstand, dass sich Istrien in der Trüffelwelt überhaupt einen Namen machen konnte: Giancarlo Zigante grub nämlich am 2. November 1999 in der Nähe von Buje die damals schwerste jemals gefundene Weiße Trüffel aus dem Erde, was ihm viel Anerkennung von Trüffelsuch-Kollegen sowie einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde einbrachte und Istrien ein unschätzbares kulinarisches Marketing bescherte.

Wer jemals eine ausgedehntere Schlemmertour durch Istrien, seine Konobas und Restaurants unternommen hat, der kann nachvollziehen warum der Fernsehsender CNN die Halbinsel unlängst als eine „Top-Summer-food-Destination“ bezeichnet hat … oder anders gesagt: Schlaraffenland halt!

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