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"Kirchtåg is!" - Unverfälschtes Brauchtum und feinste Kulinarik

Auf der sonnigen Alpensüdseite Österreichs liegt Villach, die zweitgrößte Stadt Kärntens.

Faaker See, Ossiacher See, Silbersee, Vassacher See, Grünsee – die Vermutung liegt nahe, dass man sich hier in einem Seenparadies befindet. Einmal in der traumhaften Gegend mit dem milden Klima und dem atemberaubenden Bergpanorama angekommen, bestätigt sich dies auch. Die Seele baumeln lassen, ausgedehnte Wanderungen in den umliegenden Höhenlagen, Schwimmgenuss und unbeschwerte Stunden im Herzen Kärntens.

Das glasklare Wasser eignet sich auch hervorragend zur Aufzucht der Kärntna Låxn. Die Seeforelle war früher Hauptfisch einiger Kärntner Seen, auch am kaiserlichen Hof in Wien herrschte eine rege Nachfrage nach dieser köstlichen Spezialität. Seit einigen Jahren ist diese Fischart – sie zeichnet sich durch einen silbrigen Körper mit x-förmigen schwarzen Punkten aus – dank engagierter Zuchtbetrieben, wie etwa in Feld am See, wieder ein Fixpunkt in der regionalen Küche. Die Aufzucht wird den natürlichen Ansprüchen und dem Verhalten der Fischart angepasst – das garantiert eine ausgezeichnete Fleischqualität. Gebraten oder über Holzfeuer geräuchert, das zartrosa Fleisch mit kräftigem Geschmack ist immer eine Gaumenfreude.

Zum Villacher Kirchtag, der seit 1936 alljährlich zum Gedenken an das durch Kaiser Friedrich verliehene Recht, einen Jahrmarkt 14 Tage vor und 14 Tage nach dem Jakobitag (25. Juli) abzuhalten stattfindet, darf natürlich die Kulinarik nicht zu kurz kommen. Das Fest findet am Kirchtagssamstag (erster Samstag im August) mit dem traditionellen Brauchtumsumzug seinen Höhepunkt, auf der kulinarischen Spitze ist dabei eine Suppe zu finden: die Kirchtagssuppe. Je nach Rezept unterscheiden sich die Suppen – jede Köchin und jeder Koch versucht besser als die anderen zu sein – verschiedene Sorten Fleisch, Rinder- und Schafsknochen, genauso wie Suppengrün, Sauerrahm und Süßrahm gehören jedoch zum Standard. Die leicht gelbliche Suppe (vom Safran) schmeckt etwas säuerlich und wird meist als Hauptspeise verzehrt, traditionell wird oft Reindling dazu gegessen - einfach köstlich.

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