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Gebratene Gans mit Uhudler

Hauptspeisen

Historisches

Trotz jahrhundertealter Tradition der Gänsehaltung im Burgenland ist die Gans in den 60er Jahren fast gänzlich aus den burgenländischen Dörfern verschwunden. Im Jahr 2002 haben sich innovative Bauern im Südburgenland den Betriebszweig der Gänsehaltung erneut aufgenommen; seitdem schnattern wieder Gänse auf Burgenlands Wiesen und Weiden.

Die Gänse fressen frisches, saftiges, burgenländisches Weidegras, welches bei Bedarf mit unter pannonischer Sonne gereiftem Getreide ergänzt wird. Durch diese natürliche, tiergerechte und stressfreie Haltung wachsen die Weidegänse in 26 Wochen zu köstlichen Martini–Gänsen heran.

Das Weidegänsefleisch ist geschmackvoll, hat einen geringen Fettgehalt, ist feinfasrig und zeichnet sich durch ein gutes Safthaltevermögen aus.

Zutaten

1 St.  Mastgans (3-4kg)
küchenfertig vorbereitet
beliebig   Majoran
einige   kleine Äpfel
(evt. mit Nelken gespickt)
1 bis 2   Zwiebeln
beliebig   Mehl
zum Stauben des Saftes
  Butter
  Salz
1/2 L  Uhudler
nach Belieben

Zubereitung

Den Vogel innen und außen gut salzen, innen zusätzlich mit Majoran würzen. Die Bauchhöhle mit kleinen ungeschälten Äpfeln ausfüllen, dann die Gans zunähen, Füße und Flügel an Körper feststecken. Das Tier mit der Brust nach unten in eine nicht zu große Kasserolle legen, mit zerlassener Butter (oder Gänseschmalz) übergießen und etwas Wasser dazu geben.

Gans in den Ofen schieben und bei lebhafter Hitze unter öfterem Begießen mit Eigensaft und frischer Butter ca. 2 Stunden braten. Sobald der Rücken goldbraun ist, das Tier umdrehen und weiterbraten bis auch die Brustseite braun ist, dabei die stärkeren Fleischteile und die Schenkel mehrmals anstechen.

Ist die Gans rundherum schön knusprig gebraten, wird sie aus dem Bräter gehoben und warm gestellt. Den Bratensaft abgießen und entfetten; die Bratenrückstände im Bräter mit Mehl stauben, dieses kurz durchrösten, danach mit etwas Wasser ablösen und verkochen. Den entfetteten Bratensaft und ein Stück Butter hinzugeben, die Sauce abschmecken.

Den perfekt goldbraun knusprig gebratenen Vogel auf ein Brett legen und bei Tische tranchieren, Sauce extra dazu reichen. Klassische Beilagen sind warmer Speck-Krautsalat, Rotkraut und Semmel- oder Erdäpfelknödel.

Tipp

Ein besonderes Geschmackserlebnis erhält man, wenn man den Bratensaft der Gans zwischenzeitlich mit etwas Uhudler ablöscht und das Tier zwischendurch immer wieder mal mit Uhudler-Schnaps einpinselt.

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