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Wiener Krautfleisch

Hauptspeisen

Historisches

Von allen Ungarischen Spezialitäten, die über die Grenzen hinaus bekannt wurden und sich vor allem in der österreichischen Küche einen festen Stammplatz erobern konnten, ist das Szégediner sicherlich das beliebteste, sieht man einmal vom omnipräsenten Gulasch ab. Es handelt sich beim Szégediner aber weder um ein Gulyás noch stammt es aus Széged. Vielmehr ist die Wiener Variante ein Fleisch-Sauerkraut-Eintopf, der mit einem Ragout wesentlich verwandter ist, als mit seinem ungarischen Original.

Zutaten

800 g  Schweineschulter
150 bis 200 g  Räucherspeck
1 kg  Sauerkraut
2 St.  Zwiebeln
(große Exemplare)
1 bis 2 EL  Paprikapulver edelsüß
  Paradeismark (Optional)
3 bis 4 EL  Mehl
250 bis 300 ml  Sauerrahm
  Salz

Zum Garnieren:

  scharfe Paprikaschote
  Petersilie

Zubereitung

Das Fleisch in 2,5 x 2,5 cm große Würfel schneiden, Speck fein würfeln, die Zwiebeln fein hacken. Speckwürfel in einer Kasserolle auslassen, die Grieben herausnehmen. Zwiebeln im Fett anrösten, vom Herd nehmen und Paprikapulver sowie die Fleischwürfel hinzugeben. Topf wieder auf den Herd stellen, das Fleisch zugedeckt 30 Minuten halbgar schmoren. Zwischenzeitlich das Sauerkraut unter fließendem Wasser abspülen, zum Fleisch geben (wenn gewünscht auch das Paradeismark) und alles mit soviel Wasser begießen bis das Ganze gerade bedeckt ist. Langsam fertig garen – nicht kochen lassen!
Das Mehl mit etwas Wasser klumpenfrei verrühren, 200ml Sauerrahm dazu geben und mit dieser Mischung den Saft binden.
Das Gericht nachwürzen und nach Belieben mit einem guten Schuss Wein (am besten Tokajer) abschmecken. In irdene Teller füllen, nach Belieben mit Sauerrahm, Paprikaschote und Petersilie garnieren.
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