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Nationalpark Hohe Tauern (Slbg)

... Salzburger Anteil
Gebiet/ Umgebung/ Landschaft
Tauernlamm, Kräutervielfalt und kulinarischer Bauernherbst

Schnarrschrecke, Steinnelke & Wolfsmilchschwärmer: Der Nationalpark Hohe Tauern hat allerlei Artenvielfalt zu bieten. Zwei Hardfacts vorab: Erstens, der Nationalpark Hohe Tauern wurde 1981 eingerichtet und ist somit Österreichs erster Nationalpark. Und zweitens, mit 1.856 km² Fläche (der NP hat Anteil an den Bundesländern Salzburg, Tirol und Kärnten) ist er das bei weitem größte Naturschutzgebiet im gesamten Alpenraum: er erstreckt sich über alpine Urlandschaften wie Gletscher, Felswände und Rasen sowie über die idyllischen Almlandschaften.

In dem Natur- und Kulturraum mit bewegter Geschichte gibt es immer noch sehr viel zu entdecken, das ist mitunter ein Grund, warum die Wissenschafts- und Forschungstätigkeiten des Nationalparks so wichtig sind. Ebenso wird dafür gesorgt, dass heimische Tier- und Pflanzenarten in ihrer Umgebung geschützt werden – wie etwa die autochthone Bachforelle (Urforelle). Ziel ist es, diesen eindrucksvollen und traumhaften Teil der österreichischen Alpen in all seiner Schönheit und Natürlichkeit zu erhalten. In den Nationalparkwelten in Mittersill wird man bestens mit Informationen über die traumhafte Gegend und deren (Natur-)schätze versorgt und lernt die einzigartige alpine Welt kennen – hier ist die Natur zum Greifen nah.

Nun aber zum kulinarischen Part der Region des Nationalparks Hohe Tauern. Die Wurzeln der Almwirtschaft reichen bis ins 4. Jahrtausend v.Chr. zurück. Diese Wurzeln kann man insbesondere beim kulinarischen Bauernherbst und dem bekannten Brauch der „Hoagascht“ nachspüren. Bei diesem trifft man sich nämlich an einem schönen Plätzchen zum (Geschichten)Erzählen, zum Essen und Trinken. Und zu erzählen gibt es in der Region Nationalpark Hohe Tauern viel: Es ist ein Erinnern und Erzählen von früher, ein Austausch zwischen den Generationen und Kulturen, die Weitergabe von Erfahrungen und Kochrezepten, ein Wiederbeleben von alten Traditionen. Feine Köstlichkeiten aus der regionalen und saisonalen Küche sowie ein paar beschwingte G’stanzln und ein Abendlied zum Ausklang runden die Hoagascht im Salzburger Bauernherbst ab.

Besonders zu empfehlen: die Pinzgauer Spezialität Tauernlamm. Das Fleisch für diese stammt nämlich, wie der Name schon sagt, vom Tauernlamm aus dem Taxenbach in der Region Nationalpark Hohe Tauern.

Zuletzt sei noch Hollersbach erwähnt, der Kräutergarten der Region. Liebevoll in einem großflächigen Karten angeordnet, wachsen hier Kräuter in ihrer ganzen Pracht und werden zu allerlei regionalen Produkten weiterverarbeitet. Ob für Kräutertees, Kräutersalz oder Kräuteressig – Hollersbach liefert hervorragende Grundprodukte.

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