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St. Salvator Apotheke

Österreich
Gebäude  Objekt
Altes Kräuterwissen und moderne Innovationen

Gleich neben dem Schloss Esterházy befindet sich eine mehr als 250 Jahre alte Apotheke, die das traditionelle oft Jahrhunderte alte Wissen um die Heilkraft und Wirkung von Kräutern pflegt und mit dem medizinischen Wissen und den Innovationen der Moderne harmonisch verbindet.
Die Apotheke wurde von Franz Gottlieb Fröhlich am 1. Mai 1760 gegründet. Er war schon bald ein angesehener Bürger und pflegte vor allem Beziehungen zu den fürstlichen Musikern, so auch zu Joseph Haydn. Sein Sohn Anton Fröhlich übernahm im Jahr 1763 die Apotheke und verlegt den Sitz an den heutigen Standort. Am 12. Nov. 1766 visitierten der Komitatsphysikus von Ödenburg und sein Eisenstädter Amtskollege die Apotheke »Zur goldenen Glocke« und bescheinigten: »Alle Medikamente waren von guter Qualität, frisch, in ausreichender Menge und auf das sorgfältigste conserviert.«

1905 erhielt die Apotheke dann ihren heutigen Namen »Salvator Apotheke«. Bis heute sieht sich die Apotheke als Bindeglied zwischen der Schulmedizin und dem traditionellen Kräuterwissen. Das Burgenland ist seit Jahrhunderten ein Zentrum für die Pflanzenheilkunde. Schon immer werden hier Kräuter angebaut und verwendet, denn das milde und trockene Klima des Burgenlands ist hervorragend zur Kultivierung von Kräutern geeignet. Kräuter wurden aber nicht nur als Heilmittel (Tee, Salben, Tinkturen, Öle et cetera) oder Gewürz genutzt, sondern auch zum Konservieren von Speisen, für »Reinigungsrituale« oder zum Räuchern.
Das Team der Salvator Apotheke bedient sich einerseits des umfangreichen Wissens der traditionellen Kräuterheilkunde, andererseits moderner Forschungsergebnisse, was sie zu einem Pionier der Homöopathie macht. Die hauseigenen Arzneimittelserien sind das Ergebnis dieser Entwicklungsarbeit und verhalfen der Apotheke zu internationaler Anerkennung, denn die hier erzeugten Arzneien werden in die in die ganze Welt exportiert.

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