Secondi di carne in der Triestiner Küche
Die Triestiner Fleischküche ist einfach erklärt: gegrillt, gekocht, gebacken! Und als Fleisch verwendet man dafür zunächst einmal das Schwein, denn es gibt kein einziges Fleischteil, das nicht in der einen oder anderen Form im Kochtopf landet.
In Ermangelung dessen greift man zu Pferdefleisch, dem – vor allem für Gulasch und Geschmortes – der Vorzug gegenüber dem (teureren) Rindfleisch gegeben wird. Rindfleisch (von minderer Qualität) wird zwar ebenfalls für Gulasch verwendet, doch das Filet schätz man mehr – vor allem zur Trüffelzeit, denn da wird das gegrillte Rinderfilet als „edles Trägermaterial“ für die noch edlere Trüffel verwendet. Kalbfleisch gilt als Delikatesse und vor allem seine Innereien, die zumeist auf dem Grill landen oder – wie z.B. die Kutteln – schmackhafteste Speisen ergeben. Eine Spezialität vieler Triestiner Lokale, insbesondere vom berühmten Restaurant Suban ist die geschmorte Kalbstelze.
Im Karst, wo bis heute viele Hühner (und anderes Geflügel) gehalten werden, findet man auch Backhühner, gegrillte Enten oder gefüllte Gänse – doch das sind eher rare Spezialitäten. Häufiger sind da Kaninchen (auch Hase) auf den Tafel zu finden.
Beim Wild bleibt man regional und labt sich an Reh und Wildschwein, die zumeist in Form von aromatischen Ragouts den Gaumen erfreuen.
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