Držkový perkelt, príloha podľa ponuky
Historisches
Bratislava liegt quasi am "Dreiländereck" zwischen Slowakei, Österreich und Ungarn, weshalb es keineswegs verwunderlich ist, dass im Laufe der Zeit auch ursprünglich Ungarische Rezepte die Slowakische Küche bereicherten. So ist auch dieses Pörkölt ein typisches Rezept für Oberungarn, wo es allerdings wesentlich rustikaler daher kommt.
In der Slowakei - insbesondere in Bratislava - wird das Rezept verfeinert aufgetischt und erinnert in seiner hiesigen Form optisch beinahe mehr an die Prager Kuttelsuppe, denn an das Ungarische Pörkölt. Allerdings würzt man in Bratislava nicht ganz so intensiv wie in Tschechien, weshalb das Gericht als eigenständiges, regionales Slowakisches Rezept seine Berechtigung hat. Im Grunde handelt es sich hier - rein kochtechnisch betrachtet - auch nicht um ein Pörkölt sondern um ein Ragout.
Das Foto zu diesem Rezept entstand im Restaurant Stroodel in Bratislava, das eine eigene Speisekarte mit regionalen Spezialitäten für seine Gäste parat hält.
Zutaten
von Rind oder Kalb
geschält
mit etwas Salz zu einer Paste zerdrückt
ersatzweise Paprikapulver "rosenscharf"
oder auch 4 EL neutrales Pflanzenöl
Beilage:
oder Nockerln
Zubereitung
Die vorgegarten Kutteln in gleichmäßige, längliche Stücke schneiden und in Rindsuppe, die man mit zwei geviertelten Zwiebeln und einigen Lorbeerblätter angereichert hat, weich kochen.
Zwischenzeitlich etwas Schmalz erhitzen, das Mehl darin hellgelb abrösten, Tomatenmark dazu geben und dieses ebenfalls leicht abrösten. Topf vom Herd nehmen, Delikatess-Paprika einstreuen und mit 1 Liter Brühe von den Kutteln aufgießen. Sauce gute verkochen lassen (mindestens 20 Minuten).
Die Kutteln abseihen (Brühe auffangen) und in die Sauce geben. Soviel Brühe hinzufügen, dass man ein sämiges Ragout erhält. Mit gepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Dazu passen Nockerln oder - noch besser - Halušky.
Tipp
Wer mag, kann die weichgekochten Zwiebeln durch ein Sieb passiert zur Sauce geben. Man kann das Gericht auch noch zusätzlich mit etwas Essig oder Zitronensaft abschmecken und/oder eine Prise gemahlenen Kümmel oder auch Majoran dazu geben.
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