Frico cu lis patatis
Historisches
Der Frico ist eines der traditionsreichsten und ältesten Rezepte des Friaul, erste urkundliche Erwähnungen finden sich bereits im 15. Jahrhundert. Holzfäller verbreiteten die herzhafte Speise im Laufe der Zeit in ganz Karnien, wo sie heute in vielen unterschiedlichen Versionen zu finden ist.
Zutaten
festkochend
oder Wasser
sehr fein gehackt
Goldspeck vom Schwein, ersatzweise fetter Speck; klein gewürfelt
oder Butter
aus der Mühle
Zubereitung
Speck und Zwiebel zusammen in einer hohen Pfanne mit etwas Olivenöl oder Butter dünsten. Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen, in möglichst dünne Scheiben hobeln und diese kurz mitrösten lassen. Danach alles mit Wasser oder Brühe aufgießen und langsam weich kochen. Während die Kartoffeln kochen, Käse in kleine Würfel schneiden oder hobeln. Wenn die Flüssigkeit in der Pfanne nahezu verkocht ist und die Kartoffeln weich sind, den Käse über die Kartoffeln streuen und schmelzen lassen. Alles immer wieder mit einer Backschaufel wenden und mischen. Das überschüssige Fett abgießen. Der Frico ist fertig, wenn er einen homogenen, kompakten Kuchen - der wie ein dickes Omelette aussieht - gebildet hat und rundherum schön knusprig ist sowie eine goldbraune Farbe aufweist.
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