Golas di selvatico
Historisches
Nicht nur der Name verrät die eigentliche Herkunft des Rezeptes, auch die Zubereitung: denn im Friaul, insbesondere in der Gegend um Triest kennt man ganz ähnliche Zubereitungen für das Wild. Das Gasthaus "Gostiona Tartuf" in Livade versteht sich vorzüglich auf die Zubereitung einfacher, aber gut gemachter Gerichte italienisch-istrischer Hausmannskost. Von ihr stammt auch das folgende Rezept.
Zutaten
von Reh oder Hirsch, in Würfel von ca. 4-5 cm Kantenlänge geschnitten
kleineres Exemplar auswählen
man kann toten Terran nehmen oder auch weißen Malvasier
je weniger man nimmt, desto weniger Semmelbrösel braucht man später
außerdem:
Menge nach Bedarf
Zubereitung
Das Gemüse sehr fein hacken und zusammen mit etwas Wacholder und Nelke in einer Kasserolle in Olivenöl anrösten. Wenn alles gut angedünstet ist und zu duften beginnt, das mundgerecht gewürfelte Wildfleisch hinzugeben und einige Zeit mitdünsten lassen. Anschließend Wein, Wasser und Lorbeerblätter hinzugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf leiser Flamme rund 2-3 Stunden leise köcheln lassen bis das Fleisch angenehm bissfest-weich ist. Wenn die Sauce zu dünn ist, die Konsistenz mit der notwendigen Menge an Semmelbrösen korrigieren. Nochmals mit Salz abschmecken und nach Belieben mit einen Flocken Butter verfeinern.
Die separat in Salzwasser gekochten Gnocchi werden in das Gulasch gegeben und anschließend zusammen mit diesem aufgetischt.
Tipp
Wie in Italien, so wird auch in Istrien dem Saft beinahe mehr Beachtung geschenkt, als dem Fleisch - weil man den Saft für die Gnocchi braucht!
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