Haferflockensuppe mit Knoblauch und Ei
Historisches
Eine fast schon in Vergessenheit geratene Suppe ist die Haferflockensuppe – eigentlich vollkommen zu Unrecht, denn sie ist nicht nur nahrhaft und gesund, sondern soll auch „ewiges Leben“ versprechen. Wenn man die Zutaten betrachtet und weiß, dass viele Ingredienzien, wie etwa die Haferflocken, der Joghurt und nicht zuletzt der reichlich verwendete Knoblauch als äußerst gesund gelten, ist man geneigt dem Glauben zu schenken.
Hafer wird in Österreich vornehmlich im Waldviertel angebaut, wo er eine lange Tradition hat. Heute wird der Hafer hauptsächlich in der Futtermittelherstellung verwendet, jedoch ein (kleiner) Teil auch im Qualitätsbereich.
Zutaten
am besten in Bio-Qualität
vorzugsweise einen mit 10% F.i.T.
fein gehackt
gepresst oder gehackt
im Mörser zerstoßen
oder Butterschmalz zum Andünsten der Zwiebeln
benötigte Menge kann je nach Beschaffenheit der Haferflocken variieren - und je nah gewünschter Konsistenz der Suppe braucht man mehr oder weniger Brühe
außerdem:
früher hat man auch Schweineschmalz genommen
Zubereitung
Zwiebel hacken und in einer Kasserolle im Öl hellbraun andünsten, dann die Schinken oder Speckwürfel hinzugeben und alles kräftig bräunen. 1 EL Butter sowie die Haferflocken dazu geben und leicht anrösten – mit soviel Rindsuppe aufgießen, dass die Flocken gut garen können. Auf Mittelhitze köcheln bis die Haferflocken die gewünschte Garstufe erreicht haben: das scheiden sich die Geister, die einen wollen sie leicht bissfest andere ganz weich … daher zwischendurch probieren.
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