Istarske Kroštule
Zutaten
für den Teig:
ersatzweise auch einen Obstbrand
außerdem:
früher hat man Schweineschmalz genommen
zum Bestauben
Zubereitung
Zucker, Dotter, Butter, Sahne, Vanillezucker, Backpulver, Zitronensaft, Rum, Grappa, Wein und eine gute Prise Salz in einer Rührschüssel gut vermischen. Die beiden Mehlsorten vermengen und nach und nach in die Masse einarbeiten. Alles zu einem weichen Teig verkneten, diesen mindestens 30 Minuten rasten lassen.
einfache Variante:
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig etwa 3 mm dünn ausrollen. Mit einem Teigrad Stücke von 2-4 cm Breite und 10-14 cm Länge ausschneiden. Die Teigstücke mit einer Gabel oder einem Messer mehrfach einstechen.
traditionelle handwerkliche Form:
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mm dünn ausrollen. Mit einem Teigrad Streifen von 2 cm Breite und 12-13 cm Länge ausradeln. Die Teigstreifen zwei bis dreimal mit einem Messer längs einschneiden, danach die "Schleifen" formen: Die Mitte eines Teigstreifens über einen Finger legen und die Enden über kreuz zusammenschlagen und diese durch einen der Einschnitte stecken (nicht gänzlich durchschieben, nur locker durchstecken, so dass man einen Krapfen in Schleifenform hat).
Man kann den Teig auch mit einer Gabel einstechen und wie folgt formen. Enden übereinander schlagen, dann durch das entstandene Öhr stecken.
Die Teigschleifen in heißem Pflanzenöl goldbraun frittieren, danach gut abtropfen lassen. Die Kroštule mit reichlich Staubzucker bestreut auftischen.
Tipp
Heute wird der Teig zumeist in unregelmäßigen Formen ausgeschnitten und auf das aufwendige Formen von Schleifen verzichtet. Geschmacklich macht das keinen Unterschied.
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