Kärntner Reindling
Historisches
Der Kärntner Reindling ist Teil der Ostertradition im südlichsten Bundesland Österreichs und darf neben einem saftigen Stück Osterschinken, gekochten Selchwürsten, hartgekochten Eiern und Kren bei keiner Osterjause fehlen. Ursprünglich wurde der Festtagskuchen in einer flachen Rein (daher auch der Name) gebacken. Heute verwendet man jedoch in der Regel eine Gugelhupfform.
Zutaten
für den Germteig:
glatt
gemahlen
für die Fülle:
außerdem:
für die Form und zum Bestreichen
Zubereitung
Die trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Zucker und Trockengerm) miteinander vermengen. Milch mit 1 Ei, 1 Eidotter, Butter erwärmen (wer mag gibt einen Schuss Rum dazu), mit dem Schneebesen versprudeln und zu den trockenen Zutaten geben; alles gut verrühren. Den Teig zugedeckt gehen lassen. Den aufgegangenen Teig nochmals zusammenkneten und abermals ca. 20 Minuten aufgehen lassen. Danach den Teig 1 cm dick ausrollen (zu einem Rechteck). Mit zerlassener Butter, dann Zucker, Zimt und Rosinen bestreuen. Den gefüllten Teig fest zusammenrollen und schneckenförmig in eine gut bebutterte Rein (= Backform aus Steingut) oder Gugelhupfform legen, mit etwas zerlassener Butter bestreichen. Bei 170 °C ca. 40 bis 50 Minuten backen. In der Form überkühlen lassen und anschließend herausstürzen.
Tipp
Der Reindling schmeckt nicht nur als Frühstücks- und Jausengebäck zu Kaffee, sondern auch mit Schinken und Eierkren belegt hervorragend.
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