Karnische Bauernsauce
Historisches
In der gesamten karnischen Region wurde früher die Polenta meist sehr fest zubereitet, damit sie von den Bauern mit aufs Feld oder von den Holzknechten mit in den Wald genommen werden konnte. War Zeit für ein ausgiebigeres Mahl, so wurde die Polenta auch schon einmal cremig-weich zubereitet, wie in diesem Rezept.
Besonders authentisch wird das Gericht, wenn man es mit dem regionaltypischemnWeißen Gailtaler Landmais kocht, ersatzweise gelingt es aber auch mit Polenta sehr gut.
Zutaten
ersatzweise Polenta
(Hartkäse)
oder auch angeröstete Speckwürfel
Zubereitung
3 El Butter in einem Pfännchen schmelzen, 3-4 feingewiegte Knoblauchzehen und eine mittlere feingehackte Zwiebel darin andünsten, aber nur wenig Farbe nehmen lassen.
Zwischenzeitlich in einem großen schweren Topf 600ml Wasser mit Salz zum Kochen bringen, 100g Polenta (vorzugsweise in er Steinmühle gemahlen) langsam hineinrieseln lassen, dabei ständig rühren. Die Butter samt Knoblauch und Zwiebel zu der Polenta geben, 350ml Milch angießen, mit Salz und Pfeffer würzen, dann alles gut vermengt bei milder Hitze eine Stunde kochen, bis sich der Maisbrei vom Topf löst; damit die Polenta cremig bleibt, wird man etwas Milch nachgeben müssen. Die Polenta mit Salz, Pfeffer, einer Prise Muskat und geriebenem Bergkäse (Hartkäse) nach Geschmack verfeinern. Nach Wunsch etwas warmes Verhackert oder auch angeröstete Speckwürfel darüber streuen.
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