Kitzbüheler Klozenbrot
Historisches
Wenn man an Tirol und Weihnachten denkt, dann fällt einem neben Bergen, Schnee und mit Strohschmuck behangenen Christbäumen unweigerlich das omnipräsente Kletzenbrot ein. Doch Kletzenbrot ist hier nicht gleich Kletzenbrot, denn jedes Tal, jeder Ort, ja jeder Haushalt scheint sein eigenes Rezept für Kletzenbrot zu haben. Hier ein besonders schönes Rezept aus der Kitzbüheler Gegend, das auch unter der Bezeichnung "Tiroler Zelten" bekannt ist – das Wort Zelten stammt übrigens vom germanischen „téld“ ab, das soviel bedeutet wie „flach überdecken“.
Zutaten
Außerdem:
aufgeweichte, gedörrte und klein geschnittene
früher hat man Kürbiskerne genommen
unbehandelt
Zubereitung
Alle „süßen“ Geschmackszutaten reinigen (soweit notwendig), zerkleinern und über Nacht in Rum oder Schnaps einweichen.
Am nächsten Tag aus Roggenmehl, Wasser, Germ und Salz einen Brotteig herstellen.
Die Fruchtmasse mit einem Teil (ca. der Hälfte) der Brotteigmasse vermengen.
Den verbliebenen Brotteig zu großen Teigblättern auswalken.
Den Teig mit den Früchten in entsprechende Portionen aufteilen und auf die Teigblätter verteilen, Teig über der Fruchtmasse zusammenschlagen und die Klotzenbrote mit der Nahtstelle nach unten auf ein Brett legen, etwas flach drücken und in Ofennähe 3 Stunden gehen lassen.
Mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Milch bestreichen und bei 180 Grad) etwa 1 Stunde langsam backen. Nach dem Backen kann das Kletzenbrot noch mit Kaffee oder Zuckerwasser bestrichen werden, vor dem Verzehr mindestens 1 Tag rasten lassen.
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