Neusiedlersee-Räucheraal mit Joghurt-Sauce
Historisches
Der Neusiedlersee-Aal ist in den letzten Jahren etwas in Ungnade gefallen, weil die Fischerei am See dem Zander den Vorzug gegeben hat, aus ganz pragmatischen Gründen: der Zander passt besser in die moderne Ernährung und mit dem Zander lässt sich mehr Geld verdienen, als mit dem Aal. Aber noch gibt es Aale im See und deshalb kann man diese Delikatesse auch heute noch in einigen Lokalen rund um den See genießen. Dieses Rezept stammt von der Familie Leeb aus Winden am See, die hier auch einen Heurigen betreibt.
Zutaten
vorzugsweise Aal aus dem Neusiedlersee
mindestens 3%ig sollte der Joghurt schon sein - sonst etwas Rahm einarbeiten
säuerliche Äpfel bevorzugen, diese schälen, entkernen und fein würfeln
Nüsse grob hacken
beliebige frisch gehackte Gartenkräuter wie Schnittlauch, Kerbel, Petersilie, Pimpinelle usw.
vorzugsweise englischer Senf
frisch gerieben
als Garnitur:
Zubereitung
Den Räucher-Aal in größere Portionsstücke schneiden, ggfs. häuten und anschließend die Haut wieder dekorativ um den Fisch hüllen - das erleichtert das Essen.
Für die Sauce den Joghurt mit sehr klein gewürfelten Äpfeln, grob gehackten Nüssen, gehackten Kräutern, Zitronensaft, Senf, Kren und Salz abschmecken.
Aal zusammen mit der Sauce anrichten, mit Tomaten, Salatblättern und Gurkenscheiben garnieren.
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