Oglio-Suppe
Historisches
Einst war ja auch Spanien Teil des riesigen Habsburger-Imperiums und hinterließ seine kulinarischen Spuren in der Wiener Küche. Eines der bedeutendsten Gerichte, welche aus iberischem Einfluss entstammen sein dürften, ist ebendiese am Wiener Hof so hoch geschätzte Ogliosuppe, bei Katharina Prato richtiger "Olla Potrida" genannt.
Zutaten
vorzugsweise geselcht
große
Zubereitung
Alle Fleischsorten (außer der Zunge), auch das Geflügel und der Hase werden zunächst scharf angebraten, dann mit geputztem Suppengrün und den Gewürzen in 5 Liter kaltes Wasser gegeben, zum Kochen gebracht und bei kleinster Hitze 7-8 Stunden lang zugedeckt gesiedet. Während des Kochens sollten Schlamm und Fett entfernt werden. Dann seiht man die Suppe zuerst durch ein grobes, dann durch ein feines Sieb; wenn sie zu trüb ist, muss mit Eiklar aufgehellt (geklärt) werden. Die Suppe nach Belieben abschmecken und in kleinen Bechern servieren.
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