Menschen

Pinzgauer Kasnudeln

Hauptspeisen
schmecken am besten, wenn sie in einer alten Rauchkuchl zubereitet werden

Zutaten

  Kartoffeln
rote Kartoffeln
  Pinzgauer Almkäse
klein geschnitten; es handelt sich hierbei um einen Kuhmilch- und Ziegenvollmilchkäse (in jedem Stück dieses köstlichen Käses schmeckt man die Kraft und die intensive Würze der Bergkräuter, welche auf den Salzburger Almwiesen gedeihen)
  Petersilie
gehackt
  Salz
  Dinkel-Vollkornmehl
oder Dinkel-Auszugsmehl
  Eier
  Sauerrahmbutter

Zubereitung

Am Vortag gedämpfte rote Kartoffeln werden durch ein Reibeisen grob gerieben, es dürfen ruhig einige Klümpchen dazwischen sein. Nun kommt kleingeschnittener Pinzgauer Almkäse dazu; der gute Käse und die frische Almbutter sind Garant dafür, dass Kasnudel nicht gleich Kasnudel ist. Gewürzt wird mit gehackter Petersilie und Salz, zum Binden des Teiges verwendet Theresia Bacher ein Dinkel-Auszugsmehl oder Dinkel-Vollkornmehl, doch geht sie damit sehr sparsam um, da sie lieber mehr Eier dazu gibt. Schließlich wird der Teig zu kleinen Laibchen geformt.

In einer Schmalzpfanne wird frische Sauerrahmbutter erhitzt, und wenn dieses aufschäumt, die Kasnudeln darin beidseitig herausgebacken. Direkt aus der Pfanne schmeckt diese Köstlichkeit am beste zu einem frischen Salat.

Tipp

Man kann die fertigen Kasnudeln auch bis zu maximal zwei Tagen im Kühlschrank aufbewahren und dann in etwas Rindfleisch- oder Gemüsebrühe unter Zugabe eines guten Flocken Butters kurz aufwallen; so erhält man eine besonders feine Variante der legendären „Pinzgauer Kaspreßknödel“.

Warenwert :