Menschen

Pljukanci

Konserven, Vorratshaltung und Haustrunke   Zwischengerichte (Pasta, Risotto, Gnocchi & Co)
Istrische "Wutzinudeln"

Historisches

In Istrien werden die Pljukanci auch gerne als "Spätzle" bezeichnet, doch das ist weder vom Teig noch von der Form her dementsprechend, was in Deutschland oder Österreich darunter verstanden wird. Vielmehr handelt es sich um eine Form der Wutzinudeln (oder Bubespitzle), die in aufwendiger Handarbeit bis heute von den meisten Konobas und Restaurants täglich frisch hergestellt wird-

Zutaten

400 g  Mehl
10 g  Salz
1 bis 2 EL  Olivenöl extra
  Wasser
nach Bedarf (hängt von der Beschaffenheit des Mehls ab)

Zubereitung

Das Wasser zum Sieden bringen. Zwischenzeitlich das Mehl durchsieben und auf einer Arbeitsplatte aufhäufen. Eine Mulde einarbeiten und zunächst das Salz, dann das Öl und schließlich zunächst nur wenig Wasser hineingießen. Alles von innen nach außen vorsichtig mit einem hölzernen Kochlöffel verrühren, dann nach und nach noch etwas Wasser hinzufügen (es darf keinesfalls zuviel Wasser dazu gegeben werden, sonst wird der Teig zu weich). Wenn der Teig eine feste, aber zu verarbeitende Konsistenz annimmt, diesen mit den Händen weiter verarbeiten und kneten und kneten und kneten ... so lange kneten, bis er dick, homogen und geschmeidig wird und dabei aber recht fest bleibt (das dauert gut und gerne 10-20 Minuten).

Dann den Teig portionieren und die einzelnen Portionen zu kleinen Rollen formen. Von diesen Rollen wiederum kleine Portionen abschneiden (etwa in der Größe von kleinen Gnocchi). Die Teigportionen zwischen den Händen oder auf der Arbeitsplatte wutzeln, wobei die Nudeln ihre typische Form mit den dicken Bauch und den spitz zulaufenden Enden erhalten.

Pljukanci 10-15 in kochendem Salzwasser garen, dann abtropfen lassen und entweder als eigenständiges Pastagericht weiterverarbeiten oder als Beilage zu diversen Hauptspeisen servieren.

Warenwert :