Podersdorfer Kellerfleisch
Historisches
Lange bevor der Paprika nach Ungarn kam, wurden im Burgenländisch-Magyarischen Raum verschiedene Hirtengerichte zubereitet – bloß ohne den würzigen Paprika. Bis heute gibt es im burgenländischen Seewinkel Köche, die das Gulasch (oder gulaschähnliche Speisen) ohne Paprika zubereiten. Eines dieser traditionellen Gerichte ist das Kellerfleisch, welches während der Arbeit im Weinkeller von den dort werkenden Herren selbst zubereitet wurde. Und da Wein reichlich vorhanden war, kam dieser gleich in den Topf.
Zutaten
aus der Schulter
und/oder Majoran
trocken z.B. Welschriesling
oder Öl
aus der Mühle
Zubereitung
Das Fleisch in mundgerechte Würfel, die geschälten Zwiebeln in grobe Ringe schneiden. Die Zwiebeln in einen Kessel auf Mittelhitze dünsten, bis sie weich sind, aber noch keine Farbe angenommen haben. Dann das Fleisch, den zerdrückten Knoblauch, Majoran (oder Kümmel) und den Wein dazu geben und alles langsam garen, bis das Fleisch weich ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und Schwarzbrot dazu reichen.
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