Porchetta istriana
Historisches
Wahrlich keine Existenzängste haben muss in Istrien das Spanferkel, denn dieses erfreut sich bei Einheimischen und (insbesondere bei aus Italien stammenden) Touristen gleichermaßen großer Beliebtheit. Kein Wunder also, dass in zahllosen Lokalen, unzählige Spanferkel auf ungezählten Drehspießen über Holzkohlenglut gegrillt werden bis die Schwarte kracht; das erfreuliche dabei ist der Umstand, dass die Qualität meist eine wirklich ansprechend gute ist. Die Liebe der Istrianer und der Touristen zum Spanferkel geht sogar soweit, dass es hier eine eigene Spanferkelstrasse (rund um Vrsar) gibt, an der sich ein Grillrestaurant an das andere zu reihen scheint.
Zutaten
das Idealgewicht liegt zwischen 10 und 15 kg
mit Salz zerdrückt
zum Einpinseln
Zubereitung
Das Ferkel wird einige Tage vor der Zubereitung innen und außen kräftig mit Salz eingerieben, innen zusätzlich mit reichlich zerdrücktem Knoblauch - so lässt man es 2-3 Tage in Tücher gewickelt im Kühlhaus. Am Tag der Zubereitung das Ferkel auf einen geeigneten Drehspieß stecken. Die Vorderbeine werden eng angelegt und mithilfe eines Drahtes am Schwein fixiert. Die Hinterbeine werden nach hinten gedrückt, möglichst gerade gespannt und am Spieß befestigt. Dann wird noch die Bauchhöhle mit Draht vernäht. Das Ferkel anschließend langsam über milder Holzkohlenglut grillen bis die Schwarte schön knusprig braun und das Fleisch sehr zart ist (80 Grad Kerntemperatur gelten als optimal) - man wird immer wieder frische Kohle nachgeben müssen. Das Fleisch während des Grillens immer wieder mit Olivenöl einpinseln.
Das fertige Spanferkel kann nun entweder mit beliebigen Beilagen aufgetischt werden oder - nach italienischer Manier - klein zerpflückt zusammen mit einem Dip und etwas Rucola-Salat in ein Panino (Brötchen) gefüllt und als Imbiss genossen werden.
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