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Rahmschmarren

Nachspeisen, Eis & Sorbet

Historisches

Von den vielen Schmarrenrezepten die die Wiener Küche kennt, ist dieses vielleicht das allerfeinste. Das Wichtige beim Rahmschmarren ist, dass er perfekt gegart wird; zu kurze Garzeit bedeutet, dass er zu feucht wird, eine zu lange Garzeit macht ihn taub und trocken. Daher immer wieder den Garzustand überprüfen, perfekt gegart ist der Rahmschmarren dann, wenn er innen noch eine leicht cremige Konsistenz hat.

Zutaten

140 g  Mehl
375 ml  Sauerrahm
4 St.  Eier
90 g  Kristallzucker
  Vanillezucker
  Zitronenschale
abgeriebene
1 Prise  Salz
  Butter
  Marillenröster
oder Zwetschkenröster

Zubereitung

Zunächst 3 Eier in Dotter und Eiklar trennen. Danach in einer Schlagschüssel den Sauerrahm mit Dottern, einem ganzen Ei, 1 Tl Vanillezucker, etwas abgeriebener Zitronenschale sowie einer Prise Salz verrühren, dann das Mehl langsam einarbeiten und alles glatt rühren. Die Eiklar mit dem Kristallzucker zu halbfestem Schnee schlagen und behutsam unter die Masse heben.
In einer Pfanne ein Stück Butter aufschäumen lassen, die Schmarrenmasse ca. 2cm hoch hineingießen, anbacken lassen, schließlich im auf 180 Grad vorgeheiztem Rohr weiterbacken, bis die Unterseite goldbraun ist und der Teig etwas angezogen hat. Den Teig wenden und auch die zweite Seite goldbraun backen, dabei immer wieder die Konsistenz prüfen.
Rahmschmarren aus dem Ofen nehmen und mit zwei gabeln zerzupfen, dann in der Pfanne auf eine Seite schieben. Noch etwas Butter in die Pfanne geben, einen Löffel Zucker darin karamellisieren lassen, dann den Schmarren damit vermischen. Als Beilage Marillenröster oder Zwetschgenröster reichen.

Tipp

Den fertigen Schmarren vor dem Servieren mit Staubzucker, leicht gerösteten Mandelblättchen und Minzeblättern garnieren

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