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South Cackalacky Barbecue

Hauptspeisen

Historisches

Hier werden die Fleischstücke nicht in der ewig selben Tomaten-Honig-Gewürze-Sauce ertränkt, sondern mit einer köstlichen Senf-Sauce aufgetischt. Am besten schmeckt die Sauce übrigens mit frisch angerührtem Senf aus Senfpulver.

Ach übrigens: wer sich über den Namen wundert, dem sei gesagt, dass „Cackalacky“ keine Kakerlaken beschreibt, sondern nichts anderes ist, als der örtliche Dialektausdruck für „South Carolina“.

Zutaten

1 kg  Schälrippe
1 kg  Spareribs
1 kg  Schweinebauch
in Scheiben
3 TL  Rohrzucker
braun
2 bis 3 TL  Cayennepfeffer
2 TL  Kreuzkümmelsamen
im Mörser zerstoßen
3 TL  Pfeffer
schwarz; geschrotet
3 TL  Meersalz

für die South Cackalacky Mustard Babecue Sauce:

300 ml  Senf
am besten frisch zubereitet, ansonsten Englischer Senf
75 bis 100 ml  Apfelessig
75 bis 100 ml  Melasse
75 ml  Honig
3 EL  Rohrzucker
braun
1 bis 2 EL  Sonnenblumenöl
0,5 TL  Oregano
feinst gerieben oder gemörsert
0,5 TL  Thymian
feinst gerieben oder gemörsert
0,5 bis 1 TL  Cayennepfeffer
  Meersalz
nach Geschmack

Zubereitung

Alle Zutaten für die Senf-Sauce in ein verschließbares Gefäß füllen, gut verschließen und einfach schütteln bis alles gut vermengt ist – kalt stellen.

Alle Würzzutaten für das Fleisch in eine verschließbare Schüssel geben und ebenfalls durchschütteln und vermischen.

Das Fleisch rundherum mit der Gewürzmischung einreiben und zugedeckt 4 bis 6 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

Nun arbeitet man mit sogenannter indirekter Hitze. Das geschieht am besten in einem Kugelgrill, weil hier die Hitze gleichmäßig auf das Fleisch einwirken kann – um den Effekt besonders gut zu nutzen, legt man noch eine Grillschale mit Wasser unter das Fleisch (verhindert ein frühzeitiges Austrocken). Die Glut wird rund um die Wasserschale verteilt und wirkt so nicht direkt auf das Fleisch – alternativ kann man die Glut auch auf einer Seite des Grills platzieren und das Fleisch auf der anderen, nicht befeuerten Seite garen. Das hat den Vorteil, dass man das Fleisch noch kurz über direkter Flamme überkrusten kann, nachdem es fertig gegart ist.

Das Fleisch wird also bei indirekter, eher mäßiger Hitze in einem Grill gut 2 Stunden gegart, bis es so weich ist, dass es fast von selbst vom Knochen fällt. Das Bauchfleisch hingegen sollte eher knusprig und gut ausgebraten sein. Das Fleisch mit Sauce bestreichen und noch 5 Minuten weitergaren oder – wenn gewünscht – das Fleisch nun kurz auf die direkte Glut legen, um ihm eine schmackhafte Kruste zu verpassen.

Das Fleisch auf einer großen Platte anrichten und mit etwas Sauce übergossen auftischen – restliche Sauce extra dazu reichen.

Warenwert :