Traditioneller Schopfbraten
Historisches
Es hat wenig Sinn, einen Schweinsbraten aus weniger als 2 bis 3 Kilogramm Fleisch zuzubereiten, er wird nicht richtig saftig und g´schmackig, wie es sich gehört. Auch sollte man mindestens 1 Kilogramm Schweinsknochen mitbraten, damit hinterher genügend Saft vorhanden ist.
Zutaten
reichlich
gewürfelt
geschält und geviertelt
oder Weißbier
nach Bedarf
Zubereitung
Den Schweinsbraten mit Salz, 8 bis 10 zerdrückten Knoblauchzehen und reichlich Kümmel einreiben - dann 30 bis 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Fett in einer ofenfesten Kasserolle erhitzen, den Braten rundherum anrösten, dann herausheben. Nun die Knochen anbraten, restliche (ganze) Knoblauchzehen, geviertelte Zwiebel sowie die Karotten hineingeben. Wenn auch das Gemüse gut gebräunt ist, wird mit Weißwein abgelöscht, der Braten auf die Knochen gebettet, ein Deckel aufgelegt und langsam im Ofen bei 160 °C gebraten. Immer wider mit eigenem Saft begießen, bei Bedarf Rindsuppe nachgeben.
Ist der Braten nach guten 3 Stunden fertig, so wird der Bratensaft abgegossen und nach Wunsch etwas entfettet. Saft mit etwas Rindsuppe vermischen, einmal aufkochen lassen und abschmecken. Schweinsbraten in Scheiben aufgeschnitten auf Tellern oder einer warmen Platte anrichten und mit dem Saft, Erdäpfel- oder Semmelknödeln und Krautsalat oder mit warmem Speckkrautsalat auftischen. Sehr gut passen auch Paprikakraut, Tomatenkraut oder Saure Rüben dazu.
Tipp
Man kann den Saft auch mit etwas angerührter Stärke leicht binden.
In früheren Zeiten wurden neben Knödeln und Kraut auch noch Erdäpfel zum Schweinsbraten serviert.
Variante: Für einen Josefibraten, den in Scheiben geschnittenen Schopf auf großen Kartoffelpuffern anrichten und mit Bratenfett nappiert anrichten - dazu reicht man Krautsalat.
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