Wildentenbrust mit Elsbeersauce
Historisches
Die freistehenden und großkronigen Elsbeerbäume sind ein typisches Erscheinungsbild des Wiesenwienerwaldes. Die Elsbeere ist eine bräunliche, fast daumennagelgroße Wildfrucht, welche im reifen Zustand weich wird und direkt vom Baum weg genossen werden kann. Sie schmeckt leicht säuerlich und entfaltet schließlich ein Mandel-Marzipan ähnliches Aroma. Der Elsbeerebaum findet sich in dieser Region – und das ist die Einzigartigkeit – freistehend auf Wiesen oder an Feldrainen (seltener am Waldrand) und wird hauptsächlich zur Fruchtnutzung herangezogen.
Er bietet beim Wandern im Wiesenwienerwald ein einmaliges und beeindruckendes Naturerlebnis. Im Ort Michelbach hat der Vereines zur Erhaltung, Pflege und Vermarktung der Elsbeere seinen Sitz; er bezeichnete dieses Gebiet als “Elsbeerreich“.
Zutaten
(ersatzweise 2 Barbarie-Enten-Brüstchen)
Zubereitung
Für die Sauce das Elsbeermark mit Honig, Orangenschale, Orangensaft und Rotwein aufkochen und um 1/3 einkochen lassen; durchseihen und beiseite stellen.
Haut der Entenbrüste einschneiden, salzen, pfeffern und auf der Hautseite in Butterschmalz anbraten. Brüstchen 1-2 Minuten auf der Fleischseite anbraten, dann ca. 5-7 Minuten im Ofen (180 Grad) nachgaren. Herausnehmen und zugedeckt rasten lassen.
Überschüssiges Fett (nicht alles!) abgießen und den Bratenfond mit Schnaps löschen und der Elsbeersauce aufgießen, Obers dazu geben und erneut einkochen; nach Belieben geschalgenes Obers unterziehen.
Entenbrüstchen mit Sauce anrichten, dazu passen Schupfnudeln, Duchesse- oder Herzoginkartoffeln.
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