Zuf di côce
Historisches
Dies ist eines der traditionellsten bäuerlichen Gerichte der Region und wird heutzutage sogar in den feinsten Lokalen des Friaul angeboten. Die ehemalige karge Kost der schwer arbeitenden Landbevölkerung wird mittlerweile aber mit zahlreichen Aromen verfeinert und in wesentlich edleren und feineren Versionen angeboten. Dennoch ist das Grundrezept bis heute nahezu unverändert.
Zutaten
vorzugsweise italienisches tipo 00 bzw. Type 480 oder 405
Zubereitung
Das grob gewürfelte Kürbisfleisch in einer Mischung aus gesalzenem Wasser und Vollmilch so lange kochen, bis es sehr fein ist. Danach den Kürbis mitsamt der Flüssigkeit sehr fein pürieren.
Tipp
Dieser Brei wurde früher – allenfalls mit etwas geriebenen Käse bestreut – zusammen mit Vollmilch aufgetischt. Heute würzt man ihn nicht nur mit etwas frisch geriebener Muskatnuss, sondern serviert ihn auch mit gerösteten Speckwürfeln, geriebenem Ricotta affunicata (geräucherter Ricotta), Formaggio salato (Salzkäse) und anderen Köstlichkeiten.
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