Dölsacher Dämpfnudle
Historisches
Dies ist eine traditionelle Mahlzeit, die auch heute noch gerne an kalten Wintertagen genossen wird. Apfelanbau hat in Osttirol - insbesondere im sogenannten Schnaps-Brenndorf Dölsach - eine jahrtausende alte Tradition; kein Wunder also, dass man diese herzhaften Nudeln bevorzugt mit gedünsteten Äpfeln genießt.
Zutaten
zum Verarbeiten
außerdem:
in Scheiben geschnitten, gut gezuckert und in wenig Wasser gedünstet
Zubereitung
Die beiden Mehlsorten mischen, leicht salzen und unter portionsweiser Zugabe von warmem Wasser (Menge nach Bedarf) zu einem festen Nudelteig kneten. Den Teig 1 Stunde rasten lassen, dann 1/2 cm dick auswalken, mit Mehl einreiben und 8-10 cm breite Nudeln davon abschneiden. Fertige Nudeln mit ein wenig Mehl auflockern, damit sie nicht zusammenkleben. In einer großen Pfanne (vorzugsweise Gusseisen) Schmalz erhitzen und die Nudeln darin locker einstreuen - nicht zu knusprig braten. Mit etwas Wasser ablöschen, zudecken und fertig dünsten bzw. dämpfen, vor dem Servieren mit Rahm übergießen.
Tipp
Dazu isst man gedünstete Äpfel (4-5 Äpfel vom Kerngehäuse befreien, in dünne Ringe schneiden, gut zuckern und mit etwas Wasser in einer Pfanne weich dünsten) oder gekochtes Sauerkraut. Als Getränk gibt es traditionell einen Becher Milch.
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