Traisentaler Marillenhuhn
Historisches
Das Traisental im Herzen von Niederösterreich ist eine verführerische Obst- und Weinregion. Malerisch das Landschaftsbild: kleine Terrassenweingärten wechseln mit weiten Ebenen, in denen Obst und Gemüse gedeihen. Dass hier schon lange Obstanbau betrieben wird, ist durch Traubenkernfunde aus der Bronzezeit eindeutig belegt. Aufgrund der einzigartigen klimatischen Lage reifen fast alle in Mitteleuropa heimischen Früchte, allen voran Äpfel und Marillen, aber auch Birnen, Pfirsiche, Kirschen, Zwetschken, Holunder, Walnüsse und viele andere mehr.
Die Früchte werden vollreif gepflückt, gepresst, schonend erhitzt und ohne weitere Zutaten in die Flasche gebracht. Die Traisentaler Betriebe stellen zudem Mehrfrucht-Säfte her, manche auch mit Gemüse. An Bedeutung gewinnen die Nektare, vor allem Marille.
Zutaten
Zubereitung
Gehackte Schalotte in 1-2 EL Butter anschwitzen, Reis dazu, mit 125 ml Wein ablöschen, dann mit 400 ml Brühe bedecken und kochen; wenn Brühe eigekocht ist, Hitze zurücknehmen, mit Marillennektar aufgießen und auf kleinster Stufe garziehen lassen; abschmecken.
Marillen halbieren und entkernen, 6 Hälften unter die Haut des Huhns schieben, Rest hacken und zum Reis geben. Hühn würzen, mit dem Marillenreis füllen, in einer Kasserolle in Butter und Öl rundherum anbraten, mit restlichem Wein und etwas Brühe ablöschen, danach bei 160 Grad im Ofen ca. 1 Stunde braten. Huhn aus der Rein nehmen, warm halten. Bratensatz mit Schnaps löschen, Obers dazu und einkochen lassen; kalte Butter einrühren, abschmecken. Tranchiertes Huhn mit der Sauce auftischen.
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